Use Case · Netzwerksicherheit · Securepoint UTM · Professional Partner
Eine einfache Fritzbox reicht für ein Unternehmensnetzwerk nicht aus – sie kennt keine Benutzer, filtert keinen Content, erkennt keine Angriffe und hat kein zentrales Logging. Eine Securepoint UTM schützt Ihr Netzwerk auf allen Ebenen: Firewall, VPN, Webfilter, Virenschutz, IDS/IPS und mehr – in einem Gerät, zentral verwaltet.
Die Realität
Cyberangriffe auf kleine und mittelständische Unternehmen nehmen zu – nicht ab. Die Angreifer wissen: KMU haben oft wenig Schutz und viele wertvolle Daten.
Kleine Unternehmen sind das bevorzugte Ziel – nicht weil ihre Daten wertlos sind, sondern weil ihr Schutz oft minimal ist. Ransomware, Phishing und Datendiebstahl machen vor keiner Firmengröße halt.
So lange ist ein KMU nach einem erfolgreichen Ransomware-Angriff im Schnitt nicht arbeitsfähig. Die Kosten durch Ausfall, Wiederherstellung und Reputationsschaden übersteigen oft die des eigentlichen Angriffs.
Ohne Logging und Intrusion Detection bemerken viele Unternehmen einen Angriff erst, wenn es zu spät ist – oder gar nicht. Angreifer bewegen sich oft wochenlang unbemerkt im Netzwerk.
UTM erklärt
UTM steht für Unified Threat Management – alle Sicherheitsfunktionen in einem Gerät, zentral konfiguriert und überwacht.
Funktionen
Jede Funktion ist auf den Einsatz im Mittelstand ausgelegt – konfigurierbar ohne Sicherheitsstudium, aber mit der Tiefe die professioneller Schutz braucht.
Regeln auf Basis von Benutzern, Gruppen, Anwendungen und Inhalten – nicht nur IP-Adressen und Ports. Ausgehender Datenverkehr wird genauso geprüft wie eingehender.
Layer 7 · App ControlDas Intrusion Detection & Prevention System erkennt bekannte Angriffsmuster im Datenstrom und blockiert sie automatisch – bevor sie das interne Netzwerk erreichen.
Snort-basiert · EchtzeitWebzugriff nach Kategorien steuern – Social Media, Streaming, Glücksspiel oder bekannte Malware-Seiten blockieren. Unterschiedliche Regeln pro Benutzergruppe.
Kategoriefilter · AD-GruppenVirenscanner direkt im Datenstrom – HTTP, HTTPS, SMTP, FTP. Schädliche Dateien werden abgefangen bevor sie auf dem Endgerät landen, unabhängig vom lokalen Virenscanner.
HTTP · SMTP · FTP · SSLSicherer Fernzugriff für Mitarbeiter – mit dem Securepoint VPN Client oder browserbasiert. Benutzer werden gegen Active Directory authentifiziert, 2FA ist möglich.
SSL-VPN · AD · 2FAEingehende E-Mails werden auf Spam, Phishing und schädliche Anhänge geprüft – vor der Zustellung an Exchange oder den Mail-Server.
Anti-Spam · GreylistingVLANs, DMZ und Gäste-WLAN werden sauber getrennt – ein kompromittiertes Gerät im Gäste-WLAN kommt nicht ins interne Netzwerk.
VLAN · DMZ · Gäste-WLANVollständiges Logging aller Firewall-Ereignisse, VPN-Verbindungen und blockierten Anfragen – DSGVO-konform, mit konfigurierbarer Aufbewahrung und aussagekräftigen Reports.
Syslog · Reports · DSGVOMehrere Standorte sicher verbinden – verschlüsselte Tunnel zwischen Niederlassungen, so als wären alle im gleichen Netzwerk. IPSec oder SSL, je nach Anforderung.
IPSec · SSL · StandorteAngriffsszenarien
Reale Angriffswege und wie die Securepoint UTM sie blockiert.
Mitarbeiter öffnet eine E-Mail mit einem präparierten Word-Dokument. Das Makro lädt Ransomware nach – über eine unbekannte Domain. Der Virenscanner auf dem PC erkennt sie noch nicht. Alle Netzlaufwerke werden verschlüsselt.
Risiko: TotalausfallAnti-Spam filtert die Phishing-Mail bereits vor der Zustellung. Falls sie dennoch durchkommt: Die UTM blockiert den ausgehenden Download der Ransomware – die unbekannte Domain ist in der Blacklist, der Verbindungsversuch wird geloggt und alarmiert.
Blockiert: Gateway-LevelEin Angreifer scannt die öffentliche IP und findet einen offenen RDP-Port (3389). Mit gestohlenen oder schwachen Zugangsdaten baut er eine Verbindung auf – niemand bemerkt es, bis der Schaden eingetreten ist.
Risiko: Unbemerkte ÜbernahmeRDP ist von außen nicht direkt erreichbar – Fernzugriff nur via SSL-VPN mit Benutzerauthentifizierung und optional 2FA. Der Port-Scan wird vom IDS erkannt, die Quell-IP automatisch gesperrt und der Vorfall geloggt.
Blockiert: IDS + VPN-PflichtEin Mitarbeiter klickt auf einen Link in einer E-Mail oder einer gefälschten Suchanzeige – die Seite lädt im Hintergrund einen Drive-by-Download. Der Browser-Exploit installiert einen Keylogger. Zugangsdaten werden abgegriffen.
Risiko: Credential-DiebstahlDie Securepoint UTM prüft jede aufgerufene URL gegen eine laufend aktualisierte Blacklist bekannter Malware-, Phishing- und kompromittierter Seiten. Die Verbindung wird blockiert, der Mitarbeiter sieht eine Hinweisseite.
Blockiert: URL-FilterEin Kunde verbindet sich mit dem WLAN – das ohne Segmentierung auf das gleiche Netzwerk geht wie die Server. Ein Angriff vom Gäste-Gerät erreicht direkt die Fileserver und Domain Controller.
Risiko: Lateral MovementDas Gäste-WLAN liegt in einem eigenen VLAN, das durch die UTM-Firewall vom internen Netz getrennt ist. Gäste haben nur Internet-Zugriff – kein Zugriff auf Server, Drucker oder interne Ressourcen. Intern bleibt intern.
Isoliert: VLAN + FirewallLive-Einblick
Auszug aus dem Securepoint Firewall-Log – anonymisiert. Das passiert in einem typischen KMU-Netzwerk täglich.
Einrichtung
Als Securepoint Professional Partner kenne ich die Plattform – kein Probieren, kein Lernen auf Ihre Kosten.
Bevor eine UTM konfiguriert wird, muss die bestehende Netzwerkstruktur vollständig bekannt sein – Adressen, Dienste, Anforderungen und Schnittstellen zu externen Systemen.
Securepoint bietet UTM-Appliances in verschiedenen Größen – von der RC100 für kleine Büros bis zur RC1000 für größere Umgebungen. Alternativ als virtuelle Appliance auf Hyper-V oder VMware.
Die UTM kommt zwischen Internet-Anschluss und internes Netz. Die bestehende Fritzbox oder der bisherige Router wird abgelöst oder vorgelagert – je nach Anforderung.
Jede Funktion wird auf Ihre Umgebung zugeschnitten – kein Einheitsbrei, keine unnötigen Fehlalarme durch falsch kalibrierte Regeln.
Nach der Konfiguration wird jede Funktion getestet – VPN-Verbindungen, Webfilter, Virenschutz, Logging. Fehlalarme werden identifiziert und Regeln angepasst.
Als zertifizierter Securepoint Professional Partner habe ich direkten Zugang zu technischem Support, aktuellen Lizenzen und Schulungsunterlagen. Das bedeutet für Sie: keine Lernkurve auf Ihre Kosten, sondern eine Konfiguration die von Anfang an sitzt.
Pakete
Einmalige Einrichtung plus jährliche Wartung. Securepoint-Hardware und Lizenzen werden separat beschafft und sind nicht im Einrichtungspreis enthalten.
Starter
790 €
Einrichtung · optional 49 €/Monat Wartung
Professional
1.490 €
Einrichtung · dann 89 €/Monat Wartung
Enterprise
ab 2.490 €
Einrichtung · dann ab 149 €/Monat
Securepoint Hardware-Appliances und Lizenzkosten werden nach Bedarf beschafft und separat berechnet. Ich berate Sie bei der richtigen Dimensionierung.
Kontakt
Wenn die Antwort „mit der Fritzbox vom Provider" lautet, sollten wir reden – kostenlos und unverbindlich. Ich schaue mir Ihre aktuelle Situation an und sage Ihnen was sinnvoll ist.
mail@halle.systemsSven Eugen Halle · Informationssysteme · Securepoint Professional Partner · halle.systems